TSH-Wert: Normbereich, Abweichungen und Kontrolle unter Levothyroxin

Der TSH-Wert ist der erste Laborwert, mit dem die Schilddrüsenfunktion geprüft wird: Ein erhöhter Wert spricht eher für eine Unterfunktion, ein erniedrigter eher für eine Überfunktion. Welcher Bereich als normal gilt, hängt vom Labor, vom Alter und von einer Schwangerschaft ab. Diese Seite zeigt Referenzwerte mit ihrer Quelle, erklärt häufige Gründe für abweichende Werte und beschreibt, wie Levothyroxin anhand des TSH eingestellt und kontrolliert wird.

Was der TSH-Wert über die Schilddrüse aussagt

TSH steht für Thyreoidea-stimulierendes Hormon. Es wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und regt die Schilddrüse an, ihre Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) zu bilden. Sinkt der Spiegel der Schilddrüsenhormone, schüttet die Hirnanhangsdrüse mehr TSH aus; steigt er, bildet sie weniger. Daraus ergibt sich der scheinbar verkehrte Zusammenhang: Ein hoher TSH-Wert ist ein Hinweis auf zu wenig Schilddrüsenhormon, ein niedriger auf zu viel.

Weil TSH schon auf kleine Veränderungen reagiert, steht seine Bestimmung am Anfang der Labordiagnostik. Liegt der Wert außerhalb des Referenzbereichs, werden zusätzlich die freien Schilddrüsenhormone fT4 und fT3 gemessen, denn wirksam ist nur der Anteil, der nicht an Bluteiweiße gebunden ist. Erst die Kombination zeigt, ob und welche Funktionsstörung vorliegt. Beschwerden wie Müdigkeit oder Gewichtsveränderungen haben viele mögliche Ursachen und reichen für eine Einordnung allein nicht aus.

TSH-Normwerte: Tabelle mit Quelle

Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs nennt die folgenden Referenzwerte als Orientierung. Die Einheit µU/ml entspricht mU/l; viele Befunde verwenden die zweite Schreibweise.

Maßgeblich bleibt der Referenzbereich auf Ihrem eigenen Befund, denn Labore arbeiten mit unterschiedlichen Geräten und Testmethoden. Wie weit die Grenzen auseinanderliegen, beschreibt eine Leitlinie aus Deutschland, die S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) zum erhöhten TSH-Wert: Labore geben als Obergrenze Werte zwischen 2,5 und 5,0 mU/l an. Werte im Grenzbereich zwischen 3,5 und 5 sollen nach dieser Leitlinie mit Bedacht beurteilt werden, und miteinander verglichen werden sollten nur Werte, die mit derselben Methode bestimmt wurden.

LaborwertReferenzbereich (Orientierung)Einheit
TSH, über 18 Jahre0,2 bis 4,5µU/ml (entspricht mU/l)
TSH, bis 18 Jahre0,2 bis 5µU/ml (entspricht mU/l)
freies T4 (fT4)8 bis 18ng/l
freies T3 (fT3)3,5 bis 8ng/l

Grenzwerte nach Alter

Ein leicht erhöhter TSH-Wert ist bei älteren Menschen laut der deutschen DEGAM-Leitlinie nicht mit einem höheren Krankheits- oder Sterberisiko verbunden. Um Überdiagnosen zu vermeiden, empfiehlt sie für Hausarztpraxen in Deutschland altersabhängige Schwellen, ab denen ein Wert als erhöht interpretiert wird. Eine österreichische Vorgabe ist das nicht: Welcher Bereich für Ihren Befund gilt, legt das Labor fest, und die Bewertung übernimmt die betreuende Ordination.

  • 18 bis 70 Jahre: erhöht bei einem Wert über 4,0 mU/l
  • Über 70 bis 80 Jahre: erhöht bei einem Wert über 5,0 mU/l
  • Über 80 Jahre: erhöht bei einem Wert über 6,0 mU/l
  • Schwangerschaft, mit und ohne bekannte Unterfunktion: 4,0 mU/l als obere Grenze, sofern keine regionalen Referenzwerte für Schwangere vorliegen

TSH zu hoch: was dahinterstecken kann

Ein erhöhter TSH-Wert zeigt, dass die Hirnanhangsdrüse die Schilddrüse stärker antreibt. Ist zugleich das freie T4 erniedrigt, spricht man von einer manifesten Unterfunktion. Liegt fT4 noch im Normbereich, handelt es sich um eine latente Unterfunktion: Dann ist zunächst nur ein Laborwert verändert, und ob behandelt werden soll, beurteilt die Fachwelt laut Gesundheitsportal unterschiedlich. Bei den meisten Menschen mit Unterfunktion steckt eine chronische Entzündung der Schilddrüse dahinter, etwa die Hashimoto-Thyreoiditis; Beschwerden und Behandlung beschreibt die Seite Schilddrüsenunterfunktion.

Nicht jeder erhöhte Wert bedeutet eine Erkrankung. In der Erholungsphase nach einer schweren akuten Erkrankung kann TSH vorübergehend ansteigen. Die DEGAM-Leitlinie empfiehlt deshalb nach einem Spitalsaufenthalt, außer nach einer Schilddrüsenoperation, vier Wochen nach der Entlassung eine erneute Kontrolle, bevor eine Diagnose gestellt wird. Auch Arzneimittel spielen eine Rolle: Amiodaron und Lithium können eine tatsächliche Unterfunktion auslösen, und bei Menschen unter Levothyroxin können laut Fachinformation unter anderem Sertralin sowie Chloroquin mit Proguanil die Wirkung abschwächen und den TSH-Wert anheben.

Bei einem erstmals erhöhten Wert bis 10 mU/l und unauffälliger Vorgeschichte sieht die DEGAM-Leitlinie zunächst eine Wiederholungsmessung vor; ohne Beschwerden rät sie in diesem Bereich unabhängig vom Alter von einer Behandlung ab. Liegt eine latente Unterfunktion über 10 mU/l vor, soll bei Menschen bis 75 Jahre in der Regel eine Behandlung mit Levothyroxin beginnen, wobei je nach Beschwerden und Wunsch auch ein Abwarten unter Kontrollen möglich ist, solange der Wert unter 20 mU/l bleibt. Über 75 Jahren kann bis zu dieser Grenze auf eine Behandlung verzichtet werden. Steigt der Wert unter einer laufenden Behandlung wiederholt an, kann die Dosis zu niedrig sein, oder die Tablette wird nicht regelmäßig eingenommen oder schlecht aufgenommen, etwa weil Eisen- oder Kalziumpräparate zu nah an der Einnahme liegen. Was dabei hilft, steht im Beitrag Levothyroxin richtig einnehmen.

TSH zu niedrig: Überfunktion, Überdosierung oder andere Gründe

Ein erniedrigter TSH-Wert ist ein Hinweis auf eine Überfunktion: Die Schilddrüse bildet so viel Hormon, dass die Hirnanhangsdrüse ihr Signal zurücknimmt. Sind dazu fT4 oder fT3 erhöht, stützt das den Verdacht. Die häufigsten Formen sind laut Gesundheitsportal die Basedow-Krankheit und die Schilddrüsenautonomie, bei der Gewebe unabhängig von der Steuerung Hormon bildet. Symptome, Ursachen und Behandlung beschreibt die Seite Schilddrüsenüberfunktion.

Bei Menschen unter Levothyroxin kann ein niedriger Wert auf eine zu hohe Dosis hinweisen. Die DEGAM-Leitlinie nennt 0,4 mU/l als untere Grenze, um eine durch die Behandlung ausgelöste Überfunktion zu vermeiden, und weist darauf hin, dass eine Überdosierung gerade bei älteren Menschen Herzrhythmusstörungen und Osteoporose begünstigen kann. Als Zeichen einer zu hohen Dosis nennt die Fachinformation unter anderem Herzklopfen, Herzrasen, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Zittern, vermehrtes Schwitzen, Durchfall und Gewichtsabnahme. Die Dosis wird dann ärztlich angepasst und nicht eigenmächtig verändert.

Ein niedriger Wert kann auch ohne Schilddrüsenerkrankung entstehen. Die DEGAM-Leitlinie nennt die frühe Schwangerschaft, schwere akute Erkrankungen sowie Arzneimittel und Präparate wie Glukokortikoide, hoch dosierte Acetylsalicylsäure und Biotin. Außerdem gibt es Formen der Unterfunktion, die von der Hirnanhangsdrüse oder vom Gehirn ausgehen; bei ihnen ist TSH laut der Leitlinie erniedrigt statt erhöht. Ihre Abklärung gehört in fachärztliche Hände.

TSH unter Levothyroxin: so wird die Dosis eingestellt

Die Fachinformation von Euthyrox bezeichnet die basale TSH-Konzentration als zuverlässigere Grundlage als T4 und fT4, weil diese bei manchen Behandelten erhöht sind. Begonnen wird laut Fachinformation mit einer niedrigen Dosis, die alle zwei bis vier Wochen bis zur Erhaltungsdosis gesteigert wird. Bei älteren Menschen, bei koronarer Herzkrankheit und bei schwerer oder lange bestehender Unterfunktion geschieht das besonders vorsichtig, etwa mit 12,5 Mikrogramm täglich und Steigerungen um 12,5 Mikrogramm alle 14 Tage, unter häufiger Kontrolle der Schilddrüsenwerte.

Levothyroxin hat eine Halbwertszeit von im Mittel sieben Tagen. Bis sich ein geänderter TSH-Wert stabil zeigt, können deshalb mehrere Wochen vergehen; wann kontrolliert wird, legt die betreuende Ordination fest. Das Gesundheitsportal nennt eine Anpassung der Dosis gegebenenfalls zwei bis drei Monate nach Therapiebeginn und mindestens eine Kontrolle der Schilddrüsenwerte pro Jahr. Die deutsche DEGAM-Leitlinie empfiehlt, die Werte nach Beginn und nach jeder Dosisänderung frühestens nach acht Wochen zu bestimmen und bei eingestellter Dosis zunächst halbjährlich, später jährlich. Häufigere Kontrollen sieht die Fachinformation während einer vorsichtigen Steigerung vor, außerdem bei Herzerkrankungen und bei Frauen nach den Wechseljahren mit erhöhtem Osteoporoserisiko. Für Werte unter Behandlung gibt die deutsche Leitlinie diese Richtung vor:

TSH unter LevothyroxinÜbliches Vorgehen laut deutscher DEGAM-Leitlinie
unter 0,4 mU/lDosis wird verringert
0,4 bis 4,0 mU/l (über 70 Jahre bis 5,0, über 80 Jahre bis 6,0)Dosis bleibt, Kontrollen zunächst halbjährlich, später jährlich
wiederholt über 4,0 mU/l (altersangepasst über 5,0 oder 6,0)Dosis wird erhöht, die regelmäßige Einnahme wird überprüft, gegebenenfalls Überweisung in eine endokrinologische Betreuung

Vor der Blutabnahme: was den Wert verfälschen kann

Damit Kontrollen aussagekräftig und vergleichbar bleiben, helfen diese Punkte:

  • Lassen Sie das Blut am Kontrolltag vor der Tagesdosis abnehmen und nehmen Sie die Tablette erst danach; die Einnahme an den Tagen davor unterbrechen Sie nicht (Empfehlung der deutschen DEGAM-Leitlinie). Nach der Einnahme steigt der Hormonspiegel an, laut Fachinformation ist er nach etwa fünf bis sechs Stunden am höchsten.
  • Lassen Sie möglichst im selben Labor mit derselben Methode und unter gleichen Bedingungen messen. Die TSH-Ausschüttung ändert sich über den Tag und über das Jahr.
  • Biotin, etwa aus Nahrungsergänzungsmitteln, kann laut Fachinformation bestimmte Schilddrüsentests nach oben wie nach unten verfälschen. Sagen Sie dem Labor, dass Sie Biotin einnehmen.
  • Nach einem Wechsel auf ein anderes Levothyroxin-Präparat wird laut Fachinformation engmaschig kontrolliert, weil sich die Einstellung verschieben kann.
  • Neue Arzneimittel wie Protonenpumpenhemmer, östrogenhaltige Präparate oder Orlistat können den Bedarf verändern; nennen Sie sie bei der nächsten Kontrolle.

Schwangerschaft und Kinderwunsch

In der Schwangerschaft wirkt das Hormon hCG ähnlich wie TSH auf die Schilddrüse. Der TSH-Wert sinkt deshalb vor allem im ersten Drittel leicht ab, ohne dass eine Überfunktion vorliegt. Für Schwangere empfiehlt die deutsche DEGAM-Leitlinie 4,0 mU/l als obere Grenze, sofern keine regionalen Referenzwerte vorliegen; bei bereits behandelter Unterfunktion wird durchgehend ein Wert zwischen 0,4 und 4,0 mU/l angestrebt.

Wer Levothyroxin einnimmt, braucht in der Schwangerschaft häufig mehr davon. Laut Fachinformation von Euthyrox können erhöhte TSH-Werte schon ab der vierten Schwangerschaftswoche auftreten, und der Wert soll in jedem Schwangerschaftsdrittel bestimmt werden. Nach der Geburt wird auf die Dosis vor der Schwangerschaft zurückgegangen und TSH sechs bis acht Wochen später kontrolliert. Laut Gesundheitsportal sind dabei engmaschige ärztliche Kontrollen erforderlich; ob eine Online-Beurteilung in der Schwangerschaft passt, entscheidet der Arzt im Einzelfall.

Folgerezept für Levothyroxin: diese Angaben helfen

Für die Fortsetzung einer eingestellten Behandlung mit Levothyroxin, etwa mit Euthyrox, können Sie eine Verordnung online anfragen. Sie füllen einen medizinischen Fragebogen aus, und der Arzt prüft Ihre Angaben schriftlich; ein Video, ein Telefonat oder einen Live-Chat gibt es nicht. Für die Beurteilung einer Fortsetzung ist ein aktueller TSH-Wert wichtig. Fehlt er oder ist er alt, kann der Arzt einen Befund über die Plattform nachfordern oder eine Kontrolle in einer Ordination empfehlen. Einen Anspruch auf ein Rezept gibt es nicht.

Fällt die Beurteilung positiv aus, erhalten Sie ein Privatrezept als PDF per E-Mail und legen den Ausdruck in einer Apotheke vor; ob sie es einlöst, entscheidet die Apothekerin oder der Apotheker. Nach § 4 Rezeptpflichtgesetz wird ein Rezept ungültig, wenn es nicht innerhalb eines Monats ab Ausstellung erstmals eingelöst wird. Das Präparat bezahlen Sie in der Apotheke selbst, versendet wird nur das Dokument. Das Honorar deckt die ärztliche Beurteilung ab, nicht die Ausstellung eines Dokuments; lehnt der Arzt aus medizinischen oder rechtlichen Gründen ab, erstatten wir es. Für angeforderte Unterlagen haben Sie mindestens 7 Tage Zeit und erhalten eine Erinnerung, auf Ihren Wunsch kann die Frist verlängert werden. Lässt sich die Beurteilung dennoch nicht abschließen, schließen wir die Anfrage und erstatten das Honorar vollständig. Halten Sie für den Fragebogen Folgendes bereit:

Medizinische Prüfung: lek. Damian Wojno, Approbation Nr. 3211301, für MEDINOW Sp. z o.o. Was in Ihrem Fall richtig ist, klärt dieser Überblick nicht; das kann nur eine Ärztin oder ein Arzt beurteilen.

  • Präparat und Stärke in Mikrogramm laut Packung
  • Das Einnahmeschema, auch abweichende Dosen an einzelnen Wochentagen
  • Den letzten TSH-Wert mit Datum und dem Referenzbereich des Labors
  • Den Grund der Behandlung, etwa Hashimoto-Thyreoiditis oder einen Zustand nach Schilddrüsenoperation
  • Alle weiteren Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel, besonders Eisen, Kalzium und Biotin
  • Eine bestehende oder geplante Schwangerschaft

Welcher TSH-Wert ist normal?

Das Gesundheitsportal Österreichs nennt als Orientierung 0,2 bis 4,5 µU/ml, das entspricht mU/l, für Erwachsene über 18 Jahre und 0,2 bis 5 für Jüngere. Maßgeblich ist der Referenzbereich auf Ihrem Befund, weil Labore unterschiedliche Methoden verwenden. Die deutsche DEGAM-Leitlinie wertet bei 18- bis 70-Jährigen erst Werte über 4,0 mU/l als erhöht.

Ist ein TSH-Wert von 4 zu hoch?

Nach den genannten Orientierungswerten nicht: Das Gesundheitsportal nennt für Erwachsene 0,2 bis 4,5 µU/ml, und die deutsche DEGAM-Leitlinie wertet zwischen 18 und 70 Jahren erst Werte über 4,0 mU/l als erhöht. Werte zwischen 3,5 und 5 sollen laut dieser Leitlinie wegen der Messschwankungen mit Bedacht beurteilt werden. Maßgeblich bleibt der Referenzbereich Ihres Labors.

Was bedeutet ein zu niedriger TSH-Wert?

Er ist ein Hinweis auf zu viel Schilddrüsenhormon, sei es durch eine Überfunktion oder durch eine zu hohe Dosis Levothyroxin. Auch eine frühe Schwangerschaft, schwere akute Erkrankungen sowie Glukokortikoide oder Biotin können den Wert senken. Ob tatsächlich eine Überfunktion vorliegt, zeigen erst die freien Schilddrüsenhormone und die ärztliche Abklärung.

Wann wird TSH nach einer Dosisänderung kontrolliert?

Den Zeitpunkt legt die betreuende Ordination fest; eine neue Dosis zeigt sich im TSH erst nach mehreren Wochen. Das Gesundheitsportal nennt eine Anpassung zwei bis drei Monate nach Therapiebeginn und mindestens eine Kontrolle pro Jahr, die deutsche DEGAM-Leitlinie frühestens acht Wochen nach einer Änderung. Bei einer vorsichtigen Steigerung, etwa bei älteren Menschen, sieht die Fachinformation häufigere Kontrollen vor.

Soll ich die Schilddrüsentablette vor der Blutabnahme einnehmen?

In der Regel nein. Die deutsche DEGAM-Leitlinie empfiehlt, am Kontrolltag zuerst Blut abnehmen zu lassen und die Tablette danach einzunehmen, ohne die Einnahme an den Tagen davor zu unterbrechen. Halten Sie sich an die Anweisung Ihrer Ordination oder Ihres Labors.

Kann Biotin den TSH-Wert verfälschen?

Ja. Laut Fachinformation von Euthyrox kann Biotin Labortests der Schilddrüse stören, die auf einer Biotin-Streptavidin-Bindung beruhen, und zu falsch niedrigen oder falsch hohen Ergebnissen führen, umso eher, je höher die Dosis ist. Sagen Sie dem Labor, dass Sie Biotin einnehmen.

Brauche ich für ein Folgerezept einen aktuellen TSH-Wert?

Ein aktueller Wert ist für die Beurteilung einer Fortsetzung wichtig, weil die Dosis anhand des TSH kontrolliert wird. Fehlt er, kann der Arzt ihn über die Plattform nachfordern oder eine Kontrolle in einer Ordination empfehlen; für angeforderte Unterlagen haben Sie mindestens 7 Tage Zeit und erhalten eine Erinnerung.