Valsartan bei Bluthochdruck, Herzschwäche und nach Herzinfarkt
Valsartan gehört zu den Sartanen, den Angiotensin-II-Rezeptorblockern, und ist in Österreich bei Bluthochdruck, bei Herzschwäche und nach einem frischen Herzinfarkt zugelassen. Alle Präparate mit diesem Wirkstoff sind rezeptpflichtig. Diese Seite fasst die Angaben der Fachinformation zu Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zusammen und zeigt, worin sich Valsartan von Candesartan unterscheidet.
Wofür Valsartan zugelassen ist
Die Fachinformation (Diovan, Abschnitt 4.1) nennt drei Anwendungsgebiete. Erstens die Behandlung der essenziellen Hypertonie bei Erwachsenen und des Bluthochdrucks bei Kindern und Jugendlichen von 6 bis unter 18 Jahren. Zweitens die Herzinsuffizienz bei Erwachsenen: wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden oder, bei Unverträglichkeit von Betablockern, als Ergänzung zu einem ACE-Hemmer, sofern Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten nicht angewendet werden können. Drittens die Behandlung klinisch stabiler Erwachsener, die nach einem 12 Stunden bis 10 Tage zurückliegenden Herzinfarkt eine Herzschwäche mit Beschwerden oder eine noch beschwerdefreie Einschränkung der Pumpfunktion der linken Herzkammer haben.
Der Wirkstoff blockiert gezielt den AT1-Rezeptor. Über diesen Rezeptor verengt das körpereigene Hormon Angiotensin II die Blutgefäße und treibt den Blutdruck nach oben. Anders als ein ACE-Hemmer hemmt Valsartan nicht das Enzym ACE und verstärkt daher die Wirkung von Bradykinin nicht. Die Fachinformation erklärt damit, warum unter Sartanen kein für ACE-Hemmer typischer Husten zu erwarten ist.
Sartane wie Valsartan sind eine von mehreren Wirkstoffgruppen gegen Bluthochdruck. Das Gesundheitsportal des Bundes nennt neben ihnen ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika und Kalziumantagonisten und hält fest, dass jede dieser Gruppen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und weitere Folgen des Bluthochdrucks verringert. Welches Medikament passt, hängt laut Gesundheitsportal unter anderem von der Höhe des Blutdrucks, dem Alter, Begleiterkrankungen und dem persönlichen Risiko für Folgeerkrankungen ab; einen Überblick gibt die Seite Herz und Blutdruck.
Dosierung laut Fachinformation
Die Dosis richtet sich nach dem Anwendungsgebiet. Bei Bluthochdruck wird Valsartan einmal täglich eingenommen, bei Herzschwäche und nach einem Herzinfarkt zweimal täglich, dort mit schrittweiser Steigerung der Dosis. Die Tabletten werden mit Wasser eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten. Eine Mahlzeit verringert zwar die aufgenommene Menge, laut Fachinformation (Abschnitt 5.2) aber ohne klinisch relevante Folgen für die Wirkung.
Die Tabelle gibt die Rahmenwerte wieder. Verbindlich sind die für Sie festgelegte Dosis und die Packungsbeilage des abgegebenen Präparats.
| Anwendungsgebiet | Beginn | Steigerung | Obergrenze laut Fachinformation |
|---|---|---|---|
| Bluthochdruck, Erwachsene | 80 mg einmal täglich | bei unzureichender Senkung auf 160 mg | 320 mg täglich |
| Herzinsuffizienz | 40 mg zweimal täglich | in Abständen von mindestens 2 Wochen auf 80 mg und dann 160 mg zweimal täglich | in Studien 320 mg täglich, auf zwei Gaben verteilt |
| Nach Herzinfarkt | 20 mg zweimal täglich, frühestens 12 Stunden nach dem Infarkt | über mehrere Wochen auf 40, 80 und 160 mg zweimal täglich | 160 mg zweimal täglich, je nach Verträglichkeit innerhalb von 3 Monaten |
| Kinder und Jugendliche von 6 bis unter 18 Jahren | 40 mg (unter 35 kg) oder 80 mg (ab 35 kg) einmal täglich | nach Blutdruck und Verträglichkeit | in Studien geprüft: 80 bis 320 mg, je nach Körpergewicht |
Wirkungseintritt, Leber und Niere
Nach einer einzelnen Tablette setzt die Blutdrucksenkung bei den meisten Behandelten binnen zwei Stunden ein, ist nach 4 bis 6 Stunden am stärksten und hält über 24 Stunden an. Bei regelmäßiger Einnahme zeigt sich ein wesentlicher Effekt innerhalb von 2 Wochen, die maximale Senkung nach 4 Wochen (Abschnitte 4.2 und 5.1). Wie gut eine Dosis wirkt, lässt sich deshalb erst nach einigen Wochen beurteilen.
Für ältere Menschen ist keine Dosisanpassung vorgesehen, ebenso wenig für Erwachsene mit einer Kreatinin-Clearance über 10 ml/min. Für Menschen mit einer noch schlechteren Nierenfunktion oder unter Dialyse liegen keine Daten zur sicheren Anwendung vor, hier gilt besondere Vorsicht. Bei leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ohne Gallenstau sollen 80 mg täglich nicht überschritten werden; bei schwerer Leberinsuffizienz, biliärer Zirrhose und Cholestase darf Valsartan nicht angewendet werden.
Laut Abschnitt 5.1 ist ein plötzliches Absetzen bisher nicht mit einem schnellen Blutdruckanstieg (Rebound) in Verbindung gebracht worden. Ohne die Tabletten lässt die Blutdrucksenkung trotzdem nach, und Bluthochdruck verursacht lange keine Beschwerden. Eine Pause oder Umstellung sollte daher immer mit der behandelnden Ordination abgesprochen sein.
Nebenwirkungen von Valsartan
In kontrollierten Studien bei Bluthochdruck war die Gesamthäufigkeit von Nebenwirkungen unter Valsartan mit Placebo vergleichbar (Abschnitt 4.8). Gelegentlich treten Drehschwindel, Husten, Bauchschmerzen und Erschöpfung auf. Ohne bekannte Häufigkeit werden unter anderem ein Anstieg des Kaliums, ein niedriger Natriumwert, ein Anstieg des Kreatinins mit eingeschränkter Nierenfunktion, Hautausschlag, Juckreiz und Muskelschmerzen beschrieben.
Bei Herzschwäche und nach einem Herzinfarkt sieht das Profil anders aus, was laut Fachinformation mit der Grunderkrankung zusammenhängen kann. Häufig sind dort Schwindel, auch beim Lagewechsel, niedriger Blutdruck und eine Einschränkung der Nierenfunktion; gelegentlich ein erhöhter Kaliumspiegel, Kopfschmerzen, Ohnmacht und ein akutes Nierenversagen. Bei Herzschwäche und nach einem Herzinfarkt gehört eine Kontrolle der Nierenfunktion laut Fachinformation deshalb immer zur Behandlung.
Schwellen Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen an, kann das ein Angioödem sein. Valsartan muss dann abgesetzt werden und darf laut Abschnitt 4.4 nicht erneut gegeben werden; bei Atemnot ist die Rettung unter 144 zu rufen. Auch ein Angioödem des Darms ist beschrieben, mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Weil Schwindel oder Müdigkeit auftreten können, ist im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht angebracht.
Husten unter ACE-Hemmern: was die Studien zu Valsartan zeigen
Wer unter einem ACE-Hemmer einen trockenen Reizhusten entwickelt hat, fragt sich oft, ob Valsartan besser verträglich ist. Abschnitt 5.1 der Fachinformation beschreibt dazu zwei Auswertungen. In vergleichenden Studien trat trockener Husten unter Valsartan bei 2,6 % der Behandelten auf, unter einem ACE-Hemmer bei 7,9 %. In einer Studie mit Menschen, die unter einem ACE-Hemmer bereits gehustet hatten, kam es unter Valsartan bei 19,5 % erneut zu Husten, unter einem Thiazid-Diuretikum bei 19,0 % und unter einem ACE-Hemmer bei 68,5 %.
Diese Zahlen beschreiben Studiengruppen; ob der Husten im Einzelfall verschwindet, lässt sich daraus nicht ableiten. Ein Husten, der über Wochen anhält, kann viele Ursachen haben und gehört abgeklärt, bevor das Präparat gewechselt wird.
Valsartan oder Candesartan?
Valsartan und Candesartan gehören zur selben Wirkstoffgruppe und blockieren denselben Rezeptor. Unterschiede zeigen die beiden Fachinformationen bei Zulassung und Einnahme: Nur Valsartan ist für die Zeit nach einem frischen Herzinfarkt zugelassen, und bei Herzschwäche wird Valsartan zweimal täglich, Candesartan einmal täglich eingenommen. Die Milligrammangaben lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen. Weder die Fachinformation von Valsartan noch die von Candesartan nennt eine Umrechnung; eine Umstellung legt der Arzt fest, und danach wird der Blutdruck kontrolliert. Mehr zum Vergleichspräparat steht auf der Seite Candesartan.
| Merkmal | Valsartan (Diovan) | Candesartan (Atacand) |
|---|---|---|
| Zugelassen bei | Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, nach frischem Herzinfarkt | Bluthochdruck, Herzinsuffizienz mit Ejektionsfraktion bis 40 % |
| Übliche Startdosis bei Bluthochdruck | 80 mg einmal täglich | 8 mg einmal täglich |
| Höchstdosis bei Bluthochdruck | 320 mg täglich | 32 mg einmal täglich |
| Einnahme bei Herzinsuffizienz | zweimal täglich, Start mit 40 mg | einmal täglich, Start mit 4 mg |
| Leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung | höchstens 80 mg täglich | bei Bluthochdruck Start mit 4 mg einmal täglich |
Kombinationspräparate und Entresto
Valsartan ist in Österreich auch in fixen Kombinationen zugelassen, unter anderem mit Hydrochlorothiazid, mit Amlodipin, mit beiden zusammen, mit Indapamid oder mit Rosuvastatin. Solche Präparate sind nicht gegen eine reine Valsartan-Tablette austauschbar; welche Variante verordnet ist, steht auf dem Rezept.
Eine Sonderstellung hat die Kombination mit Sacubitril, etwa Entresto, die bei Herzschwäche mit verminderter Auswurfleistung eingesetzt wird. Laut Produktinformation der Europäischen Arzneimittel-Agentur wird sie nicht zusammen mit einem ACE-Hemmer oder einem anderen Sartan gegeben; nach einem ACE-Hemmer muss vor dem Beginn ein Abstand von mindestens 36 Stunden liegen. Das enthaltene Valsartan wird außerdem besser aufgenommen: 26, 51 und 103 mg in Entresto entsprechen 40, 80 und 160 mg Valsartan in anderen Tabletten. Valsartan-Tabletten und Entresto werden daher nicht nebeneinander eingenommen.
Wechselwirkungen
Nicht empfohlen ist die doppelte Blockade des Renin-Angiotensin-Systems, also Valsartan zusammen mit einem ACE-Hemmer oder mit Aliskiren; bei Diabetes oder einer glomerulären Filtrationsrate unter 60 ml/min ist die Kombination mit Aliskiren ausgeschlossen. Kaliumpräparate, kaliumsparende Diuretika, kaliumhaltige Salzersatzmittel und andere Wirkstoffe, die den Kaliumspiegel heben, etwa Heparin, werden nicht empfohlen oder nur mit Kaliumkontrollen angewendet.
Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac, einschließlich COX-2-Hemmern und Acetylsalicylsäure über 3 g täglich, können die Blutdrucksenkung durch Valsartan vermindern; gemeinsam eingenommen, steigt außerdem das Risiko, dass sich die Nierenfunktion verschlechtert und das Kalium ansteigt. Zu Beginn einer solchen Kombination empfiehlt die Fachinformation eine Kontrolle der Nierenfunktion und ausreichendes Trinken. Die Kombination mit Lithium wird nicht empfohlen, weil der Lithiumspiegel steigen kann; ist sie nötig, wird der Spiegel überwacht. Rifampicin, Ciclosporin und Ritonavir können die Valsartan-Konzentration erhöhen.
Wird Valsartan bei Herzschwäche zusammen mit einem Entwässerungsmittel eingenommen, kann laut Abschnitt 4.2 eine niedrigere Dosis des Diuretikums sinnvoll sein; mehr dazu auf der Seite Furosemid. Nennen Sie bei jeder Verordnung alle Präparate, die Sie einnehmen, auch rezeptfreie.
Gegenanzeigen, Schwangerschaft und Stillzeit
Gegenanzeigen sind laut Abschnitt 4.3 eine Überempfindlichkeit gegen Valsartan oder einen sonstigen Bestandteil, eine schwere Leberinsuffizienz, eine biliäre Zirrhose und eine Cholestase, das zweite und dritte Schwangerschaftsdrittel sowie die Kombination mit Aliskiren bei Diabetes oder eingeschränkter Nierenfunktion. Menschen mit primärem Hyperaldosteronismus sollen laut Abschnitt 4.4 nicht mit Valsartan behandelt werden. Nur mit Vorsicht wird Valsartan unter anderem bei Aorten- oder Mitralklappenstenose und bei hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie angewendet. Für eine beidseitige Nierenarterienstenose und die Zeit kurz nach einer Nierentransplantation ist eine sichere Anwendung nicht belegt. Ein Natrium- oder Flüssigkeitsmangel, etwa unter hoch dosierten Entwässerungsmitteln, wird vor Behandlungsbeginn ausgeglichen.
Im ersten Schwangerschaftsdrittel wird Valsartan nicht empfohlen, im zweiten und dritten ist es kontraindiziert, weil Sartane die Nierenfunktion des ungeborenen Kindes und die Fruchtwassermenge beeinträchtigen können. Wer eine Schwangerschaft plant, wird vorher auf ein geeignetes Präparat umgestellt; wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist die Behandlung unverzüglich zu beenden. In der Stillzeit wird Valsartan mangels Daten nicht empfohlen.
Rezept für Valsartan in Österreich
Laut Arzneispezialitätenregister sind alle Valsartan-Präparate in Österreich rezeptpflichtig, die reinen Präparate ebenso wie die Kombinationen. Zugelassen sind Tabletten mit 40, 80, 160 und 320 mg sowie eine Lösung zum Einnehmen.
Wenn Sie Valsartan bereits stabil einnehmen, können Sie ein Folgerezept online anfragen. Ein Behandlungsbeginn ist nur möglich, wenn sich aus dem Fragebogen und Ihren Befunden eine klare Indikation ergibt. Grundlage ist ein medizinischer Fragebogen; der Arzt kann aktuelle Blutdruckwerte, die letzten Kalium- und Kreatininwerte oder die Liste Ihrer Dauermedikamente nachfordern. Ein erst entdeckter Bluthochdruck ist eine Erstdiagnose und gehört in eine Ordination; auch bei stark schwankenden Werten empfiehlt der Arzt in der Regel eine Untersuchung vor Ort. Ein Anspruch auf ein Rezept besteht nicht.
Bei positiver Beurteilung erhalten Sie ein Rezept als PDF per E-Mail, das in Österreich wie ein Privatrezept behandelt wird: Das Arzneimittel bezahlen Sie selbst, und ob eine Apotheke das Rezept einlöst, entscheidet die Apothekerin oder der Apotheker. Legen Sie es innerhalb eines Monats vor, denn nach § 4 Abs. 1 Rezeptpflichtgesetz wird ein Rezept ungültig, wenn es nicht innerhalb eines Monats ab Ausstellung erstmals eingelöst wird. Arzneimittel versenden wir nicht.
Das Honorar deckt die ärztliche Beurteilung ab, nicht die Ausstellung eines Dokuments. Lehnt der Arzt aus medizinischen oder rechtlichen Gründen ab, erstatten wir das Honorar. Für angeforderte Unterlagen haben Sie mindestens 7 Tage Zeit und erhalten eine Erinnerung; auf Ihren Wunsch kann die Frist verlängert werden. Lässt sich die Beurteilung dennoch nicht abschließen, schließen wir die Anfrage und erstatten das Honorar vollständig. Den Ablauf beschreibt die Seite Folgerezept.
Medizinische Prüfung: lek. Damian Wojno, Approbation Nr. 3211301, für MEDINOW Sp. z o.o. Was in Ihrem Fall richtig ist, klärt dieser Überblick nicht; das kann nur eine Ärztin oder ein Arzt beurteilen.
Wie schnell wirkt Valsartan?
Nach einer Tablette setzt die Blutdrucksenkung meist binnen zwei Stunden ein. Die volle Wirkung baut sich bei regelmäßiger Einnahme über Wochen auf: Ein wesentlicher Effekt zeigt sich innerhalb von 2 Wochen, die stärkste Senkung nach etwa 4 Wochen.
Verursacht Valsartan Husten?
Husten kommt vor: Die Fachinformation führt ihn bei Bluthochdruck als gelegentliche Nebenwirkung. In vergleichenden Studien trat trockener Husten unter Valsartan bei 2,6 % der Behandelten auf, unter einem ACE-Hemmer bei 7,9 %. Ein anhaltender Husten sollte trotzdem ärztlich abgeklärt werden.
Darf ich Valsartan zusammen mit Ibuprofen nehmen?
Laut Fachinformation ist bei dieser Kombination Vorsicht geboten. Entzündungshemmende Schmerzmittel können die Blutdrucksenkung abschwächen, die Nierenfunktion belasten und das Kalium erhöhen; wichtig ist ausreichendes Trinken. Eine längere gemeinsame Einnahme gehört ärztlich besprochen, zu Beginn mit einer Kontrolle der Nierenwerte.
Kann man Valsartan einfach absetzen?
Ein plötzliches Absetzen wurde laut Fachinformation bisher nicht mit einem schnellen Blutdruckanstieg (Rebound) in Verbindung gebracht. Ohne Einnahme lässt aber auch der Schutz vor Folgeschäden nach. Eine Pause oder Umstellung besprechen Sie mit der behandelnden Ordination.
Ist Valsartan in der Schwangerschaft erlaubt?
Nein. Im ersten Schwangerschaftsdrittel wird Valsartan nicht empfohlen, im zweiten und dritten ist es kontraindiziert. Bei Kinderwunsch erfolgt vorher eine Umstellung, und bei einer festgestellten Schwangerschaft wird die Behandlung unverzüglich beendet.
Gibt es Valsartan rezeptfrei?
Nein. Alle Präparate mit Valsartan sind in Österreich rezeptpflichtig, in jeder Stärke und auch in den Kombinationen mit Hydrochlorothiazid, Amlodipin oder Sacubitril.
- Fachinformation Diovan 80 mg Filmtabletten (BASG, Abschnitte 4.1 bis 4.8, 5.1 und 5.2)
- Fachinformation Atacand 16 mg Tabletten (BASG, Abschnitte 4.1 und 4.2)
- Produktinformation Entresto (EMA, Abschnitte 4.1, 4.2 und 5.2)
- Gesundheitsportal Österreich: Bluthochdruck, Therapie und Medikamente
- Arzneispezialitätenregister BASG/AGES: Rezeptpflicht der Valsartan-Präparate
- Rezeptpflichtgesetz, § 4: Gültigkeit des Rezepts (RIS)